Nach ca. 3 Wochen im kalten, verregneten Deutschland bin ich endlich wieder in Namibia.
Auch wenn der Abschied schwerer war als ich es mir vorgestellt habe, fühlt es sich doch so an als würde ich wieder Zuhause ankommen. Ich wurde von allen ganz herzlich begrüßt und war total glücklich wieder bei meiner ASC ''Familie'' zu sein. Es war schon irgendwie komisch sie nicht 24/7 um mich herum zu haben.
Hier hat sich nichts verändert. Alles ist so wie es war. Zu meinem Bedauern, vor allem mein Zimmer...
Donnerstag und Freitag hatte ich zwei Seminartage von meiner Arbeit im Kindergarten, an denen wir den Kindergarten aufgeräumt und verschönert haben und Teambuilding Spiele gespielt haben, damit das Erzieherteam besser zusammenarbeitet.
Am Montag bin ich dann fit in die erste Arbeitswoche gegangen, in der ich vor allem als Aushilfe eingesetzt wurde, da es viele neue Kinder gibt und diese sich erst daran gewöhnen müssen bis 13 Uhr, ggf. auch länger im Kindergarten zu bleiben.
Allerdings hatte ich auch Zeit mir ein paar Gedanken zu meiner Motorikförderung und den Sportstunden zu machen. Diese Stelle ich euch in nächster Zeit mal vor, vorausgesetzt die Umsetzung ist erfolgreich.
Bis dahin,
Xenia
Donnerstag, 21. Januar 2016
Dienstag, 22. Dezember 2015
Bad News
Gestern morgen waren wir nochmal beim Arzt um uns durchchecken zu lassen. Dieser hat mir dann von unserer geplanten Südafrika Reise abgeraten, da ich doch zu angeschlagen wäre.
Das hat mich echt verärgert und vor allem traurig gemacht. Jedoch gab es jetzt ein kleines Problem, es wäre keiner mehr in Windhoek. Somit habe ich mich nach langem hin und her dazu entschieden die Feiertage in Deutschland bei meiner Familie zu verbringen und bin kurzer Hand am selben Abend in den Flieger gestiegen.
Es war echt ein komisches Gefühl Namibia zu verlassen und meine Familie wiederzusehen. Einerseits habe ich mich natürlich extrem gefreut, aber andererseits hätte ich die Feiertage und die restlichen Ferientage auch gerne mit meinen Mitfreiwilligen verbracht.
Glücklicherweise gibt es das Internet und Whats App, so wurde ich ständig auf dem laufenden gehalten und natürlich extrem neidisch gemacht mit tollen Bildern und lustigen Videos.
Danke nochmal an Hanna, Merle und Nicola ;-)
Liebe Grüße aus Bochum
Xenia
Das hat mich echt verärgert und vor allem traurig gemacht. Jedoch gab es jetzt ein kleines Problem, es wäre keiner mehr in Windhoek. Somit habe ich mich nach langem hin und her dazu entschieden die Feiertage in Deutschland bei meiner Familie zu verbringen und bin kurzer Hand am selben Abend in den Flieger gestiegen.
Es war echt ein komisches Gefühl Namibia zu verlassen und meine Familie wiederzusehen. Einerseits habe ich mich natürlich extrem gefreut, aber andererseits hätte ich die Feiertage und die restlichen Ferientage auch gerne mit meinen Mitfreiwilligen verbracht.
Glücklicherweise gibt es das Internet und Whats App, so wurde ich ständig auf dem laufenden gehalten und natürlich extrem neidisch gemacht mit tollen Bildern und lustigen Videos.
Danke nochmal an Hanna, Merle und Nicola ;-)
Liebe Grüße aus Bochum
Xenia
Sonntag, 20. Dezember 2015
Punkt 2 - Sesriem Canyon und Sossusvlei
Am Mittwoch bin ich zusammen mit Merle, Charlotte und Rieke nach Sossusvlei gefahren. Die Strecke beträgt ca 300 km und mehr als die Hälfte davon ist Schotter. Jedoch ist es echt toll zu sehen wie sich die Landschaft verändert desto weiter man südwestlich fährt. Die vielen grünen Büsche und Bäume werden langsam zu wenigen grauen Sträuchern. Am frühen Abend sind wir bei unserem Campingplatz angekommen. Da der Sesriem Canyon nur 5 min. entfernt ist, sind wir noch am gleichen Abend hingefahren. Er ist zwar nicht sehr groß aber trotzdem sehr beeindruckend.
Am nächsten morgen sind wir früh aufgestanden, da man so wieso nicht all zu lange in einem zwei Personen Zelt bei 27 Grad schlafen kann. Das war aber kein Problem immerhin wollten wir in die Dünen fahren. Leider haben wir es doch geschafft so rum zu trödeln, dass wir schließlich genau in der Mittagshitze los sind. Das hatte jedoch auch seine Vorteile, denn wir waren fast komplett alleine.
Erster Halt war das Deadsvlei, eine von Namibsand - Dünen umschlossene Ton - Pfanne. Das besondere hierbei sind die vielen abgestorbenen Akazienbäume. Ein echt wunderschöner Anblick und super Hintergrund für unsere tollen Poserbilder.
Nach unserer Fotosession sind wir dann auf die glorreiche Idee gekommen eine Düne hoch zulaufen. Ist doch gar nicht so hoch, schaffen wir schon. Einfacher gesagt als getan. Nach dreiviertel der Strecke haben Merle, Rieke und ich kapituliert. Charlotte hingegen hat tapfer durchgehalten und es bis ganz nach oben geschafft.
Den Rest des Nachmittages haben wir am Pool verbracht und sind Abends für einen Sundowner zur Elimdüne gefahren.
Für das Wochenende hatten wir einen super Plan. Erst Surfen in Swakopmund, dann eine Strandparty in Walvis Bay und zum Schluss Sandboarden in Swakopmund. Leider hat uns ein Autounfall einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit haben wir das Wochenende im Welwitschia Krankenhaus in Walvis Bay verbracht. Zum Glück sind wir alle nur mit leichten Blessuren und ein paar Schnittwunden davon gekommen.
Heute Mittag ging es dann in einem Shuttle zurück nach Windhoek.
Xenia
Montag, 14. Dezember 2015
Punkt 1 - Spitzkoppe
Am Samstag morgen ging es dann zusammen mit Merle, Charlotte und Rieke, Charlottes Schwester zur Spitzkoppe. Vor Ort sind noch die zwei Mädels von der Küste, Hanna und Nicola, zu uns gestoßen. Also ein reiner Mädelstrip.
Die Spitzkoppe ist ein Inselberg östlich von Swakopmund, der sich unvermittelt aus einer relativ flachen Umgebung bis zu 700 Meter hoch erhebt. Sie wird auch als das ,,Matterhorn Namibias'' bezeichnet.
Es ist unbeschreiblich schön dort, vor allem Nachts. Ich habe noch nie in meinem Leben einen so schönen Sternenhimmel gesehen. Wirklich atemberaubend ! Dazu kommt noch die absolute Stille. Man hört nur den Wind und teilweise ein paar Tiere.
Auch wenn die Bilder nicht festhalten können wie es in Wirklichkeit aussieht, haben wir schöne Fotos machen können.
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Ferien
Nach ca. 3 Monaten Arbeit sind jetzt 4 Wochen Sommerferien, die wir natürlich sinnvoll verbringen und Namibia erkunden wollen. Deshalb haben wir, Charlotte, Merle und ich, uns ein paar Gedanken über unsere nächsten Wochen gemacht.
12./13. Dezember - Spitzkoppe
16. - 18. Dezember - Sesriem Canyon und Sossusvlei
18. - 21. Dezember - Walvis Bay und Swakopmund
25.12.15 - 02.01.16 - Kapstadt
02. - 10. Januar - Gardenroute, Südafrika
Ich freue mich endlich mehr von Namibia zu sehen !
Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten und immer mal zwischendurch einen Eintrag schreiben.
Bis Bald !
Xenia
12./13. Dezember - Spitzkoppe
16. - 18. Dezember - Sesriem Canyon und Sossusvlei
18. - 21. Dezember - Walvis Bay und Swakopmund
25.12.15 - 02.01.16 - Kapstadt
02. - 10. Januar - Gardenroute, Südafrika
Ich freue mich endlich mehr von Namibia zu sehen !
Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten und immer mal zwischendurch einen Eintrag schreiben.
Bis Bald !
Xenia
Sonntag, 15. November 2015
Wochenenden
Letztes Wochenende haben Merle, Charlotte, zwei andere BNC Freiwillige aus Deutschland und ich einen Trip in Namibias schönstes und wildreichstes Naturschutzgebiet, Etosha, gemacht.
Etosha bedeutet ,,der große weiße Platz''. Die überlieferte Buschmann-Bezeichnung bezieht sich auf die Salz- und Tonpfanne, die etwa ein Fünftel des Nationalparks ausmacht.
Bei unserem mehrstündigen Game Drive haben wir viele Tiere sehen können, Löwen, Elefanten, Nashörner, Zebras etc. Vor allem aber haben wir Kudus und Giraffen gesehen.
Übernachtet haben wir in Zelten auf einem Campingplatz, der in 500m Entfernung zu einem Wasserloch lag. Dementsprechend konnte man auch Nachts, wenn man Glück hatte, ein paar Tiere sehen.
Bis Bald,
Xenia
Etosha bedeutet ,,der große weiße Platz''. Die überlieferte Buschmann-Bezeichnung bezieht sich auf die Salz- und Tonpfanne, die etwa ein Fünftel des Nationalparks ausmacht.
Bei unserem mehrstündigen Game Drive haben wir viele Tiere sehen können, Löwen, Elefanten, Nashörner, Zebras etc. Vor allem aber haben wir Kudus und Giraffen gesehen.
Übernachtet haben wir in Zelten auf einem Campingplatz, der in 500m Entfernung zu einem Wasserloch lag. Dementsprechend konnte man auch Nachts, wenn man Glück hatte, ein paar Tiere sehen.
| Oryx |
| Kudu |
Es hat super viel Spaß gemacht die Tiere aus der Nähre zusehen und zu wissen, dass sie nicht eingesperrt sind.
Dieses Wochenende waren wir mal wieder an der Küste, in Swakopmund. Anlass war ein Geburtstag. Samstag Nachmittag lagen wir am Strand und haben den Surfern zugeguckt. Abends war dann die Feier. Wie jedes mal war es schön alle wiederzusehen.
Bis Bald,
Xenia
Montag, 5. Oktober 2015
Alltag
Mittlerweile ist eine gewisse Routine in mein Leben hier eingekehrt. Ich stehe morgens um 6. 40 Uhr auf und Beginne meine Arbeit um 7 Uhr im Kindergarten. Ab heute kann ich endlich mit der Motorikförderung anfangen. Montags und Freitags werde ich zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr mit den Kinder unter drei Jahren arbeiten. Dienstag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 9.45 Uhr mit den Kindern über drei.
Nach dem sportlichen Teil, übernehme ich dann wieder eine eher erzieherische Funktion, d.h. ich unterstütze die Erzieherinnen während der Freispiel - und Essenszeit. Um 13 Uhr endet meine Arbeitszeit im Kindergarten. Danach fahre ich zusammen mit Lucian mal schnell, mal weniger schnell nach Katutura zum BNC. Die Leiterin des BNC, Mary Beth, ist aufgrund ihrer Hochzeit für einen Monat in die USA gereist. Deshalb sind Merle, Jannik, Lucian und ich mehr oder weniger auf uns alleine gestellt, was das Essen und das Abschließen betrifft.
Auch im BNC haben wir alle nun geregelte Aufgaben. Jeder hat pro Tag ca. 2 Kinder mit denen wir je eine Stunde Englisch oder Mathe machen.
Ab 16.30 Uhr beginnt die Spielzeit. Gegen 18 Uhr schließen wir dann das BNC, was gar nicht so einfach ist, da die Kinder teilweise dort übernachten wollen.
Meistens sind wir gegen 18.30 - 18.45 Uhr Zuhause.
Am Wochenende gab es ein Parent Meeting im BNC, bei dem wir für Essen und Trinken gesorgt haben. Dort hatten die Eltern, der BNC Kids die Chance mit ausgebildeten Fachkräften über ''richtige'' Erziehung zu diskutieren. Es waren zwar relativ wenige da, trotzdem hat mich ihr Wille, ihren Kindern das Beste zu geben sehr beeindruckt und glücklich gemacht. Außerdem war es sehr interessant einen Einblick in ihre Erziehung zu bekommen und mit der eigenen zu Vergleichen, welche gar nicht mal so unterschiedlich ist. Schließlich wollen alle Eltern irgendwo das gleiche erreichen.
Bis dann !
Xenia
| Plan für U3 |
| Plan für Ü3 |
Nach dem sportlichen Teil, übernehme ich dann wieder eine eher erzieherische Funktion, d.h. ich unterstütze die Erzieherinnen während der Freispiel - und Essenszeit. Um 13 Uhr endet meine Arbeitszeit im Kindergarten. Danach fahre ich zusammen mit Lucian mal schnell, mal weniger schnell nach Katutura zum BNC. Die Leiterin des BNC, Mary Beth, ist aufgrund ihrer Hochzeit für einen Monat in die USA gereist. Deshalb sind Merle, Jannik, Lucian und ich mehr oder weniger auf uns alleine gestellt, was das Essen und das Abschließen betrifft.
Auch im BNC haben wir alle nun geregelte Aufgaben. Jeder hat pro Tag ca. 2 Kinder mit denen wir je eine Stunde Englisch oder Mathe machen.
Ab 16.30 Uhr beginnt die Spielzeit. Gegen 18 Uhr schließen wir dann das BNC, was gar nicht so einfach ist, da die Kinder teilweise dort übernachten wollen.
Meistens sind wir gegen 18.30 - 18.45 Uhr Zuhause.
Am Wochenende gab es ein Parent Meeting im BNC, bei dem wir für Essen und Trinken gesorgt haben. Dort hatten die Eltern, der BNC Kids die Chance mit ausgebildeten Fachkräften über ''richtige'' Erziehung zu diskutieren. Es waren zwar relativ wenige da, trotzdem hat mich ihr Wille, ihren Kindern das Beste zu geben sehr beeindruckt und glücklich gemacht. Außerdem war es sehr interessant einen Einblick in ihre Erziehung zu bekommen und mit der eigenen zu Vergleichen, welche gar nicht mal so unterschiedlich ist. Schließlich wollen alle Eltern irgendwo das gleiche erreichen.
Bis dann !
Xenia
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